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Lernen

Beim Lernen auch das Gehirn versorgen

Beim Sport denken wir ganz selbstverständlich an ausgewogene Ernährung, Regeneration und das Auffüllen von Nährstoff-Depots. Zeit, auch das Gedächtnis zu fördern, das nicht nur beim Lernen, sondern rund um die Uhr ganze Arbeit leistet. Denn neben der Grundversorgung unseres Gehirns sind es gerade die Sprints bei Prüfungsstress, die besonders an unseren Nährstoff-Depots zehren. Wenn wir beim Lernen unsere Konzentration und Gedächtnisleistung steigern, unser Gedächtnis fördern und unser Gehirn trainieren, gilt für alle Lerntypen: Vorsprung durch richtige Ernährung.

Lerncomputer im Kopf

Unser Gehirn verarbeitet Sekunde für Sekunde riesige Mengen von Daten. Die meisten Informationen werden umgehend wieder gelöscht. In unser Kurzzeitgedächtnis gelangt nur, was das Gehirn mit bereits gespeichertem Vorwissen verknüpfen kann. Aber auch der Großteil dieser Informationen ist nach spätestens 20 Minuten vergessen. Was wir allerdings nach einer Stunde noch aus der Erinnerung wiedergeben können, ist ins Langzeitgedächtnis übertragen worden. Diesen Vorgang steuern wir beim Lernen ganz bewusst, das ist wichtig für die effiziente und langfristige Speicherung.

Mit Köpfchen zum Erfolg

Beim Lernen aktivieren Sinnesreize  SynapsenSynapsenzur Signalübertragung zwischen Nervenzellen dienende Verbindung zweier Zellen  im Gehirn. Über diese Verbindungsstellen werden Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle geleitet. Dabei entscheidet die Zahl der aktiven Synapsen und Nervenzellen über den Lernerfolg. Je mehr Nervenzellen am Lernprozess beteiligt sind, desto tiefer werden Informationen im Gehirn verankert. Das Gehirn bevorzugt dabei Informationen, die gleichzeitig haptisch, visuell und akustisch aufgenommen werden. Mehr als 80% werden direkt gespeichert. Genauso wichtig sind Lernwiederholungen. Denn durch sie werden die gleichen Synapsen regelmäßig neu aktiviert. Das stärkt die Verbindung zwischen den Nervenzellen. Regelmäßige Wiederholung und Auffrischung von Lerninhalten ist effektiver als einmaliges Auswendiglernen.

Welcher Lerntyp bist Du?

Wie funktioniert Lernen am besten? Mit Musik oder ohne? Tag oder Nacht? Alleine oder in der Gruppe? Beim Gedächtnistraining und Gehirntraining gibt es kein Richtig oder Falsch. Nur eins ist sicher. Für alle Lerntypen gilt in jedem Fall: Wer weiß, was er braucht, lernt am effektivsten!

Die besten Lerntipps und Lerntricks

Jeder Mensch ist vor Prüfungen nervös und aufgeregt. Das ist auch gut so, denn ein gewisser Stresslevel steigert die Leistung des Gehirns. Zu viel ist aber nicht gut, deswegen haben wir im Folgenden ein paar Tipps zusammengefasst.


Lernen lernen – Motivation, Organisation und Strategien für Euren Erfolg im Studium.

Büffeln, ochsen, einbläuen, reinziehen – allein schon die Zahl der Begriffe beweist, wie bedeutsam lernen für das Studium ist. Und wie schwer es vielen fällt. Obwohl die meisten 12 Jahre Schule hinter sich haben, bringen die wenigsten wirklich effektive Lerntechniken mit. Dabei können wir unser Erinnerungsvermögen mit den richtigen Techniken leicht verdoppeln oder verdreifachen.

Die 7 Tipps für mehr Lernerfolg:

  • Beteilige möglichst viele Sinnesorgane am Lernen.
  • Teile Deinen Stoff in „Lernportionen”
  • Mach Dir Deine Erfolge bewusst.
  • Belohne Dich für Zwischenziele.
  • Wiederhole regelmäßig kleine Einheiten.
  • Erledige Aufgaben sofort.
  • Halte Pausenzeiten ein.
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